Articles tagged with: Pensionsrückstellung

Informationen zur Bildung von Pensionsrückstellungen nach österreichischem Recht, AFRAC, IFRS, IAS19, US-GAAP und BilMoG

EStR-Wartungserlass 2019 Personalrückstellung

Ende Mai wurde der Wartungserlass der EStR 2019 veröffentlicht.

Folgende Randziffern, die die Bildung von Rückstellungen betreffen, wurden geändert:

Rz 3365 Steuerfreie Beträge für Abfertigungsverpflichtungen bei der Basispauschalierung gemäß § 17 Abs. 1 EStG 1988

Rz 3379 Verweisanpassung wegen Wegfall der Rz 3417

Rz 3380 Klarstellung nach Judikatur zur Abfindungsmöglichkeit einer Pensionszusage

Rz 3393 Klarstellung zur Angemessenheit einer Pensionszusage

Rz 3396 Verweisanpassung wegen Wegfall der Rz 3418

Rz 3399a Verweisanpassung wegen Wegfall der Rz 3416

Rz 3406c und 3406d Voraussetzungen für Rückstellungsdeckungsfonds wird in die Einkommensteuerrichtlinien übernommen

Rz 3407 – 3419 Übergangsregelung des Jahres 1990 entfällt

Wir empfehlen, Ihre Zusagen diesbezüglich zu überprüfen.

AVÖ2018-P Verteilung des UGB-Umstellungsaufwands – Override-Verordnung

Das Bundesministers für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz hat die Verordnung über die Nichtanwendung einer Rechnungslegungsvorschrift des Unternehmensgesetzbuches (Override-Verordnung) veröffentlicht.

Die Umstellung auf die neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen AVÖ 2018-P bei den Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen kann einen hohen einmaligen Aufwand erzeugen.

Da die Lebenserwartung jedoch nicht sprunghaft steigt, kann der Aufwand auf bis zu fünf Jahre beginnend mit dem Geschäftsjahr der Änderung verteilt werden.

Der Unterschiedsbetrag errechnet sich aus der Differenz zwischen dem nach den bisherigen Rechnungsgrundlagen errechneten Rückstellungsbetrag und dem Rückstellungsbetrag auf der Grundlage der geänderten Rechnungsgrundlagen.

Diese Verordnung ist anwendbar auf Jahresabschlüsse von Geschäftsjahren, die nach dem 31. Dezember 2017 enden, sofern der Jahresabschluss am Tag nach der Verlautbarung im Bundesgesetzblatt (16.11.2018) noch nicht aufgestellt wurde.

Im Anhang ist anzugeben, für welchen Betrag und welchen Verteilungszeitraum von der in § 2 genannten Verteilung Gebrauch gemacht wurde.

Override-Verordnung BMJ

Neue Rechnungsgrundlagen AVÖ 2018-P veröffentlicht

Die neuen Rechnungsgrundlagen AVÖ 2018-P – Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung wurden veröffentlicht.

Gegenüber der bisher verwendeten Sterbetafel aus dem Jahre 2008 stieg die Restlebenserwartung sowohl bei Männern als auch Frauen um einige Monate. Die Invalidisierungswahrscheinlichkeiten sanken gegenüber den bisherigen Tafeln. Die Verheiratungswahrscheinlichkeiten in höheren Alter nahmen zu.

Veränderung fernere Restlebenserwartung AVÖ 2008-P - AVÖ 2018-P

Veränderung der ferneren Restlebenserwartung der Sterbetafeln AVÖ 2008-P und AVÖ 2018-P

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Auswirkungen werden erwartet: Abfertigungsrückstellung nur wenig Veränderung, Jubiläumsgeldrückstellungen moderater Anstieg. Bei liquiden Pensionisten wird ein höherer Anstieg erwartet, bei Anwartschaften bleibt der Anstieg wegen der niedrigeren Invalidisierungswahrscheinlichkeiten moderat.

Weiter Auskünfte erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Am 20. Juli wurden die neuen deutschen Rechnungsgrundlagen HEUBECK-RICHTTAFELN RT 2018 G veröffentlicht. Sie ersetzen die bisherigen Richttafeln aus dem Jahr 2005.

Auswertungen für die gesetzliche (deutsche) Rentenversicherung zeigen, dass ein statistisch nachweisbarer Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der Höhe der gezahlten Rente besteht. Höhere Renten sind im Durchschnitt länger zu zahlen als niedrige. Dies wird in den neuen RICHTTAFELN durch einen pauschalen Abschlag auf die Sterbewahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Gemäß Angabe der Fa. Heubeck werden die handelsrechtlichen Rückstellungen um etwa 1,5% – 2,5% ansteigen.
Update 5.10.2018
Es wurde ein Update der Richttafeln RT 2018G eröffentlicht. Die handelsrechtlichen Rückstellungen werden nach der Anpassung nur mehr um etwa 1% – 2% ansteigen.

In der IFRS Bewertung wird der annahmenbedingte versicherungsmathematischen Verlust erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

In der Steuerbilanz ist eine Verteilung des Unterschiedbetrags auf drei Jahre verpflichtend. Das diesbezügliche BMF Schreiben wird noch für 2018 erwartet.

Update 25.10.2018 Das Schreiben des BMF wurde veröffentlicht
Steu­er­li­che Ge­win­ner­mitt­lung; Be­wer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen nach § 6a EStG, Über­gang auf die „Heu­beck-Richt­ta­feln 2018 G“
BMF-Schreiben vom 19.10.2018 – IV C 6 – S 2176/07/10004 :001

Quelle: Heubeck AG

EStR-Wartungserlass 2018 Personalrückstellung

Ende Mai wurde der Wartungserlass der EStR 2018 veröffentlicht.

Folgende Randziffern, die die Bildung von Rückstellungen betreffen, wurden geändert:

Rz 3337a und Rz 3387a Änderung aufgrund AbgÄG 2014

Abfertigungsrückstellungen, die für Wirtschaftsjahre gebildet werden, die nach dem 28.2.2014 enden, dürfen nur insoweit gebildet werden, als die zukünftigen Abfertigungsansprüche beim Empfänger nicht mit dem Steuersatz von 6% zu versteuern sind. Ergibt sich bei bestehenden Rückstellungen auf Grund der neuen Rechtslage ein geringerer als der bisher rückgestellte Betrag, ist diese nicht aufzulösen, doch eine steuerwirksame Zuführung darf erst dann vorgenommen werden, wenn die Höhe der Abfertigungsansprüche unter Berücksichtigung des § 20 Abs. 1 Z 8 EStG 1988 dies zulässt.

Dies gilt sinngemäß für Pensionsrückstellungen.

Rz 3391 und 3393 neue Rechtsansicht

Für die Beurteilung der Angemessenheit von Pensionszusagen war bei Pensionszusagen ohne Aktivlohn oder bei einem unangemessen niedrigen Aktivlohn als Vergleichsbasis ein fiktiver Lohn heranzuziehen. Diese Rechtsansicht soll nicht weiter aufrechterhalten werden.

Rz 3400, 3401 und 3401a Anpassung aufgrund VAG 2016

Die Änderungen der Rz 3337a, 3387a, 3400, 3401 und 3401a sind laufende Anpassungen. Die Änderungen der Rz 3387, 3391 und 3393 ist eine Neuerung. Wir empfehlen, Ihre Zusagen diesbezüglich zu überprüfen.

Neue Rechnungsgrundlagen für Rückstellungen und Pensionskassen AVÖ 2018-P

Die Aktuarvereinigung arbeitet an der Neuerstellung der biometrischen Rechnungsgrundlagen (Sterbetafeln) für die Pensionsversicherung.

Voraussichtlich Ende Juli dieses Jahres werden die neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2018-P veröffentlicht. Diese Tafeln werden die bisher gebräuchlichen Tafeln AVÖ 2008-P Pagler & Pagler ersetzen.

Es wird durch die Sterblichkeitsverbesserung der letzten 10 Jahre und durch geänderte Verheiratungswahrscheinlichkeiten bei Pensionsrückstellungen bzw. Pensionskassenpensionen zu stärkeren Auswirkungen kommen wird.

Bei den Abfertigungsrückstellungen und Jubiläumsgeldrückstellungen wird die Auswirkung gering sein.

Gemäß AFRAC Stellungnahme 27 Personalrückstellungen (UGB) ist der Zusatzaufwand aufgrund der Tafelumstellung noch im aktuellen Bilanzjahr aufwandswirksam zu verbuchen.
Steuerrechtlich ist der Zusatzaufwand über drei Jahre zu verteilen.

Nach IAS 19 werden die entstehenden versicherungsmathematische Verluste (Remeasurements) im OCI erfasst.

Die actuarconsult wird laufend über den aktuellen Stand der Entwicklung der neuen Rechnungsgrundlagen berichten.

Quelle: AVOE Newsletter #2 Mai 2018, Hauptversammlung AVÖ

UGB Rechnungszinssatz Personalrückstellung nach AFRAC und BilMoG

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UGB Rechnungslegung

UGB Rechnungszins zum 30.09.2019

2,82% (10-jähriger Durchschnitt) bzw. 2,05% (7-jähriger Durchschnitt)

 

Die actuarconsult aktualisiert monatlich die Rechnungszinssätze für die UGB – Bewertung von Personalrückstellungen und stellt die voraussichtlichen Zinssätze für die nächsten Stichtage dar.

Bei Rückstellungen für Abfertigungsverpflichtungen, Pensionen, Jubiläumsgeldzusagen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen kann ein durchschnittlicher Marktzinssatz angewendet werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, sofern dagegen im Einzelfall keine erheblichen Bedenken bestehen.

Die voraussichtlichen Durchschnittszinssätze der nächsten Jahre werden für eine Restlaufzeit von 15 Jahren unter der Annahme ermittelt, dass die Renditen von Unternehmensanleihen auf unveränderten Niveau verbleiben.

Aus Praktikabilitätsgründen ist es für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes zulässig, anstelle des Zinssatzes am aktuellen Abschlussstichtag den Zinssatz an einem Tag, der nicht mehr als drei Monate vor dem aktuellen Abschlussstichtag liegt, heranzuziehen.

Die Berechnung der Durchschnittszinssätze erfolgt nach der Ermittlungsmethodik der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Die Null-Kupon-Euro-Swapkurve, die als Basis für die Ermittlung der Abzinsungszinssätze dient, wird monatlich von der deutschen Bundesbank veröffentlicht und diesen Tabellen entnommen.

Die anführten Rechnungszinssätze für den 7-jährigen und den 10-jährigen Durchschnittszeitraum entsprechen den Zinssätzen nach der RückAbzinsV und können somit auch für Bewertungen nach § 253 dHGB (BilMoG) herangezogen werden.

Rechnungszinssätze für Durchschnittszeiträume und Restlaufzeiten, die hier nicht angeführt werden, erhalten Sie gerne auf Nachfrage.

Durchschnittszinssatz für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend AFRAC 27 Personalrückstellungen (UGB)

 

Voraussichtlicher Rechnungszins
Restlaufzeit 15 Jahre
Durchschnittszeitraum
Bilanzstichtag 5 Jahre 7 Jahre 10 Jahre
30.09.2019 1,65% 2,05% 2,82%
31.10.2019 1,63% 2,02% 2,79%
31.12.2019 1,59% 1,97% 2,71%
31.12.2020 1,33% 1,59% 2,30%
31.12.2021 1,15% 1,32% 1,85%
31.12.2022 0,92% 1,13% 1,56%
31.12.2023 0,68% 1,00% 1,30%
31.12.2024 0,61% 0,83% 1,11%

 

Zinssätze für verschiedene Restlaufzeiten

 

Die folgende Tabelle zeigt den prognostizierten Rechnungszins per 31.12.2019 für Restlaufzeiten von 10, 15 und 20 Jahren.

Rechnungszins per 31.12.2019
Durchschnitts- Restlaufzeit
zeitraum 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre
5 Jahre 1,24% 1,59% 1,75%
7 Jahre 1,58% 1,97% 2,13%
10 Jahre 2,33% 2,71% 2,85%

 

Rechnungszins historischer Verlauf
Restlaufzeit 15 Jahre
Stichtags- Durchschnittszeitraum
Bilanzstichtag zins 5 Jahre 7 Jahre 10 Jahre
31.12.2015 2,33% 3,30% 3,89% 4,31%
31.01.2016 2,03% 3,25% 3,83% 4,29%
29.02.2016 1,80% 3,19% 3,76% 4,27%
31.03.2016 1,67% 3,13% 3,70% 4,24%
30.04.2016 1,75% 3,07% 3,64% 4,22%
31.05.2016 1,68% 3,02% 3,58% 4,20%
30.06.2016 1,38% 2,95% 3,52% 4,17%
31.07.2016 1,11% 2,88% 3,47% 4,14%
30.08.2016 1,06% 2,81% 3,42% 4,11%
30.09.2016 1,10% 2,74% 3,37% 4,08%
31.10.2016 1,37% 2,68% 3,32% 4,06%
30.11.2016 1,63% 2,62% 3,28% 4,03%
31.12.2016 1,61% 2,56% 3,24% 4,01%
31.01.2017 1,84% 2,52% 3,20% 3,99%
28.02.2017 1,58% 2,48% 3,16% 3,96%
31.03.2017 1,68% 2,44% 3,12% 3,94%
30.04.2017 1,66% 2,40% 3,08% 3,91%
31.05.2017 1,71% 2,37% 3,04% 3,88%
30.06.2017 1,87% 2,34% 3,00% 3,86%
31.07.2017 1,84% 2,32% 2,97% 3,83%
31.08.2017 1,71% 2,30% 2,94% 3,80%
30.09.2017 1,82% 2,27% 2,91% 3,77%
31.10.2017 1,67% 2,24% 2,88% 3,74%
30.11.2017 1,67% 2,22% 2,84% 3,71%
31.12.2017 1,62% 2,20% 2,80% 3,68%
31.01.2018 1,67% 2,17% 2,76% 3,64%
28.02.2018 1,72% 2,15% 2,72% 3,61%
31.03.2018 1,74% 2,13% 2,68% 3,57%
30.04.2018 1,75% 2,11% 2,64% 3,53%
31.05.2018 1,73% 2,09% 2,60% 3,50%
30.06.2018 1,76% 2,06% 2,56% 3,46%
31.07.2018 1,76% 2,04% 2,52% 3,42%
31.08.2018 1,73% 2,01% 2,48% 3,39%
30.09.2018 1,81% 1,98% 2,43% 3,34%
31.10.2018 1,82% 1,96% 2,40% 3,29%
30.11.2018 1,91% 1,93% 2,36% 3,25%
31.12.2018 1,90% 1,91% 2,32% 3,21%
31.01.2019 1,66% 1,88% 2,29% 3,16%
28.02.2019 1,61% 1,85% 2,26% 3,12%
31.03.2019 1,32% 1,82% 2,23% 3,07%
30.04.2019 1,32% 1,79% 2,20% 3,03%
31.05.2019 1,22% 1,77% 2,18% 2,98%
30.06.2019 1,02% 1,74% 2,15% 2,94%
31.07.2019 0,71% 1,71% 2,12% 2,90%
31.08.2019 0,4% 1,69% 2,08% 2,86%
30.09.2019 0,61% 1,65% 2,05% 2,82%

 

Quelle: dt. Bundesbank und eigene Berechnungen
Stand 2. Oktober 2019

Download UGB Rechnungszins vergangene Quartalsstichtage
30.09.2019
30.06.2019
31.03.2019
31.12.2018
30.09.2018
30.06.2018
31.03.2018
31.12.2017

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IFRS Rechnungszinssatz Personalrückstellung (IAS19)

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Internationale Rechnungslegung

IAS Rechnungszins zum 30.09.2019

 
 

Die actuarconsult aktualisiert monatlich die Rechnungszinssätze für die IAS – Bewertung von Personalrückstellungen.

Die Rechnungszinssätze werden durch ein Näherungsverfahren, das auf einem Verfahren mit Berücksichtigung eines laufzeitadäquaten Aufschlag auf eine risikolosen Zinsstrukturkurve beruht, ermittelt. Als risikolose Zinsstrukturkurve wird die Zinskurve der AAA-Rating-Staatsanleihen des Euro-Währungsgebiets herangezogen. Quelle:AAA-Rating-Staatsanleihen des Euro-Währungsgebiets

 

IFRS Rechnungszins Personalrückstellung (IAS19)
Duration Zinssatz
5 0,08%
6 0,18%
7 0,27%
8 0,36%
9 0,45%
10 0,53%
11 0,61%
12 0,68%
13 0,72%
14 0,76%
15 0,79%
16 0,82%
17 0,85%
18 0,88%
19 0,91%
20 0,93%
21 0,95%
22 0,97%
23 0,98%
24 1,00%
25 1,01%
26 1,03%
27 1,04%
28 1,05%
29 1,06%
30 1,07%

 
 

 

IAS – Rechnungszins historischer Verlauf
Duration
Bilanzstichtag 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre
31.12.2016 % % %
31.07.2017 1,50% 1,93% 2,15%
31.08.2017 1,31% 1,74% 1,96%
30.09.2017 1,38% 1,80% 2,03%
31.10.2017 1,22% 1,65% 1,88%
30.11.2017 1,27% 1,69% 1,92%
31.12.2017 1,23% 1,64% 1,86%
31.01.2018 1,32% 1,72% 1,95%
28.02.2018 1,38% 1,71% 1,88%
31.03.2018 1,33% 1,67% 1,84%
30.04.2018 1,37% 1,70% 1,88%
31.05.2018 1,34% 1,68% 1,86%
30.06.2018 1,34% 1,68% 1,86%
31.07.2018 1,33% 1,68% 1,86%
30.08.2018 1,33% 1,68% 1,86%
30.09.2018 1,49% 1,83% 1,99%
31.10.2018 1,43% 1,77% 1,95%
30.11.2018 1,50% 1,85% 2,03%
31.12.2018 1,53% 1,87% 2,04%
31.03.2019 1,09% 1,46% 1,64%
30.06.2019 0,81% 1,13% 1,30%
30.09.2019 0,53% 0,79% 0,93%

 

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Quelle: eigene Berechnungen
Stand 4. Oktober 2019

Download IFRS Rechnungszins vergangene Quartalsstichtage
30.09.2019
30.06.2019
31.03.2019
31.12.2018
30.09.2018
30.06.2018
31.03.2018
31.12.2017

Überarbeitete AFRAC-Stellungnahme 27: Personalrückstellungen (UGB) (Juni 2016)

AFRAC veröffentlicht die überarbeitete AFRAC-Stellungnahme 27: Personalrückstellungen (UGB) (Juni 2016).

Mit der Anpassung der Stellungnahme wurde den aktuellen Entwicklungen i.Z.m. der Ermittlung des Rechnungszinssatzes (Zeitraum für die Ermittlung des Durchschnittszinssatzes) und den Änderungen des UGB aufgrund des Abschlussprüfungsrechts-Änderungsgesetzes 2016 Rechnung getragen.

Dabei wurden im Wesentlichen folgende Änderungen beschlossen:

  • Zu Rz (40) b): Wahlrecht bei der Ermittlung des Durchschnittszinssatzes auf einen Zeitraum zwischen 5 und 10 Jahren (statt bisher auf 7 Jahre) abzustellen. Dieses neu eingeführte Wahlrecht ist stetig auszuüben. Anstoß für diesen Vorschlag ist zum einen die anhaltende Niedrigzinsphase, die z.B. auch zu einer Anpassung des vergleichbaren Zeitraumes auf 10 Jahre (ohne Wahlrecht) im deutschen HGB führte. Die Änderung der Haupttextes hat auch die Anpassung und Ergänzung der Erläuterungen zu Rz (40) und (41) und (38) zur Folge.
  • Zu Rz (99): AFRAC übernimmt die durch das Abschlussprüfungsrechts-Änderungsgesetz erfolgte Anpassung des § 906 Abs 34 UGB. Dies führt auch zu einer Anpassung der dazugehörigen Erläuterungen.
  • Erläuterungen zu Rz (40) bis (42): Zusätzlich zu den auf Grund der Änderung zur Ermittlung des Durchschnittszinssatzes erforderlichen Anpassungen werden zwei Absätze eingefügt die ausführen, dass unter bestimmten Umständen, bei der Anwendung des Stichtagszinssatzes eine näherungsweise Ableitung der Gesamtpensionsverpflichtung und bei der Anwendung des Durchschnittszinsatzes eine geringfügige Vorverlegung des Stichtags zulässig ist.
  • Erläuterungen zu Rz (66) und (83): Mit den Anpassungen in diesen Erläuterungen kommt es zu einer Klarstellung im Zusammenhang mit einer möglichen finanzmathematischen Berechnung der Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen.

 

Quelle: www.afrac.at

Neue Bilanzierungsregeln für Pensionsrückdeckungsversicherungen

    • Neufassung Bilanzierung von Rückdeckungsversicherungen KFS/RL 23

 

Der Fachsenat für Unternehmensrecht und Revision hat eine Neufassung der folgenden Stellungnahme beschlossen:

  • Stellungnahme zur Bilanzierung von Rückdeckungsversicherungen (KFS/RL 23):

Diese Stellungnahme wurde aufgrund geänderter rechtlicher Vorschriften (RÄG 2014) neu gefasst und inhaltlich mit der
Stellungnahme des AFRAC betreffend Personalrückstellungen (AFRAC 27) abgestimmt.

Als inhaltliche Neuerung ist zu nennen, dass ein Anspruch aus einer Rückdeckungsversicherung mit der Verpflichtung aus einer Pensionszusage bei Verpfändung der Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung an den Berechtigten sowie bei Kongruenz hinsichtlich Fälligkeit und Höhe der
Pensionsverpflichtung und der Rückdeckungsversicherung saldiert werden kann (siehe Rz 21; Ausnahme vom Verrechnungsverbot
gemäß § 196 Abs. 2 UGB)

KFS/RL23